Japan klettert auf den Reise-Wunschlisten immer weiter nach oben, und das zu Recht: Tokio, Kyoto, der Shinkansen, das Essen. Was viele Reisende unterschätzen, ist, wie hart ihr Handy dort arbeiten muss. Für Touristen ist Japan eines der datenintensivsten Reiseziele überhaupt: Ohne Google Maps verläufst du dich in der Tokioter Metro, ohne Übersetzungs-App bleibt die Speisekarte ein Rätsel. Und Japan liegt weit außerhalb der EU-Roaming-Zone, sodass Roaming über deinen eigenen Tarif teuer wird. Eine eSIM für Japan ist in fünf Minuten zu Hause geregelt.
Warum du in Japan mehr Daten verbrauchst, als du denkst
In den meisten Ländern nutzt du dein Handy für den Spaß. In Japan nutzt du es, um zu funktionieren:
- Google Maps in der Metro. Tokios Metronetz ist gewaltig, mit Dutzenden Linien, die von verschiedenen Unternehmen betrieben werden. Maps sagt dir nicht nur, welche Linie, sondern auch welchen Bahnsteig, welchen Ausgang (der richtige kann dir einen Zehn-Minuten-Fußweg ersparen) und was die Fahrt kostet. Du checkst es Dutzende Male am Tag.
- Die Kamera von Google Übersetzer. Speisekarten, Tempelschilder, Waschmaschinenknöpfe: Außerhalb der Touristen-Hotspots ist wenig auf Englisch. Die Kamerafunktion übersetzt live, und das kostet Daten.
- Transit- und Bezahl-Apps. Eine digitale Suica-Karte auf deinem Handy für die Metro, Apps zum Reservieren von Shinkansen-Plätzen, QR-Codes an Attraktionen.
- Fotos teilen. Japan ist fotogen, und dein Datenguthaben wird es merken.
Kalkuliere also großzügiger als für einen durchschnittlichen Urlaub. Für zwei Wochen Japan sind 10 bis 20 GB realistisch. Unser Datenrechner gibt dir eine Schätzung auf Basis deiner eigenen Reise.
Kostenloses WLAN wird dich enttäuschen
Viele nehmen an, dass es im Hightech-Japan überall kostenloses WLAN gibt. In der Praxis ist es lückenhafter als erwartet: Hotels und große Bahnhöfe haben es, aber auf den Straßen, in der Metro und in Restaurants ist nutzbares offenes WLAN seltener als in vielen europäischen Städten, und oft erfordert es eine Registrierung auf Japanisch. Plane nicht damit. Mit deinem eigenen Datenpaket bist du überall online und musst nie ein Login-Portal entziffern.
Ausgezeichnete Netze: docomo, au und SoftBank
Japans Netze (NTT docomo, au und SoftBank) gehören zu den besten der Welt. Die Abdeckung ist nahezu flächendeckend: in den tiefsten Metrostationen, im Shinkansen bei 300 km/h und in den meisten Berggebieten. Mit einer eSIM fährst du über diese Netze und bekommst die gleichen Geschwindigkeiten wie die Japaner selbst, meist inklusive 5G in den Städten.
eSIM gegen eine Touristen-SIM am Flughafen
In Narita, Haneda und Kansai kannst du physische Touristen-SIM-Karten kaufen, aber nach einem zwölfstündigen Flug macht das keinen Spaß: Schlangen an den Schaltern, Automaten mit begrenzter Paketauswahl und Preise, die oft höher sind als online. Obendrein musst du deine eigene SIM herausnehmen und sicher aufbewahren.
Eine eSIM erspart dir das alles:
- Zu Hause bestellen. Wähle Japan und das Paket, das zu deiner Reise passt.
- Vor der Abreise installieren. Scanne den QR-Code, den du per E-Mail bekommst.
- Landen, Datenroaming einschalten, fertig. Während die Mitreisenden am SIM-Automaten anstehen, sitzt du schon im Zug nach Tokio.
Deine eigene SIM bleibt in deinem Handy, sodass du unter deiner eigenen Nummer erreichbar bleibst und WhatsApp weiter funktioniert. Die genauen Schritte findest du in unseren Aktivierungsanleitungen für iPhone und Android.
Tipps für dein Handy in Japan
- Lade vor der Abreise Offline-Karten von Tokio und Kyoto herunter. Mit einem ordentlichen Paket nicht zwingend nötig, aber ein schönes Sicherheitsnetz.
- Leg dir eine digitale Suica oder Pasmo aufs Handy. Funktioniert über Apple Pay und Google Wallet, und das Aufladen läuft über Daten.
- Installiere Google Übersetzer und lade Japanisch offline herunter. Der Übersetzer funktioniert dann ohne Signal, auch wenn die Live-Kameraübersetzung mit Daten besser ist.
- Nimm eine Powerbank mit. Navigieren, Übersetzen und Fotografieren saugen deinen Akku an einem Tag leer.
FAQ
Funktioniert eine eSIM auch außerhalb von Tokio? Ja, die Abdeckung gilt für ganz Japan: von Hokkaido bis Okinawa, einschließlich der Shinkansen-Strecken und der meisten Bergregionen.
Brauche ich in Japan ein VPN oder spezielle Apps? Nein. Anders als zum Beispiel in China ist das Internet in Japan komplett offen. Google, WhatsApp und Instagram funktionieren normal.
Kann ich mit der eSIM telefonieren? Unsere Pakete sind reine Datenpakete. Du telefonierst über deine eigene SIM oder kostenlos über WhatsApp oder FaceTime über die Daten der eSIM.
Ist 5G inbegriffen? Ja, wo das Netz 5G bietet, nutzt deine eSIM es automatisch. In den großen Städten ist das fast überall.
Fazit
Japan ist ein Reiseziel, bei dem dein Handy härter arbeitet als irgendwo sonst: Metro-Navigation, Live-Übersetzung, Transit-Apps. Kostenloses WLAN trägt diese Last nicht. Mit einer eSIM bist du vor der Landung startklar, fährst über Japans ausgezeichnete Netze und sparst dir die Schlangen am Flughafen. Wähle ein großzügiges Paket, denn Daten in Japan zu rationieren macht überhaupt keinen Spaß.
Es geht nach Japan? Schau dir unsere eSIM-Pakete für Japan an und bestelle vor der Abreise eines.